Rolle der ErzieherInnen

 

„Kinder können nicht Grundsätzen nachleben, sie können nur Menschen nachleben.“ (M. Schörl)

Die Erzieherinnen haben großen Einfluß als Vorbilder für die Kinder. Die Sozialisation der Erzieherinnen wird geprägt durch die pädagogische Ausbildung, die jeweilige Lebenssituation sowie das aktuelle Zeitgeschehen. Deshalb ist es wichtig, dass die Erzieherinnen ihre persönlichen Einschätzungen und Bewertungen immer wieder hinterfragen.

Wie die einzelne Erzieherin ihre Aufgaben bestimmt, wie sie mit den Kindern und allen anderen Menschen umgeht und die Beziehung zu diesen gestaltet, entscheidet letztlich darüber, ob Qualität im Alltag der Einrichtung tatsächlich umgesetzt und gesichert werden kann.

Die Erzieherinnen sind verantwortlich, die Kinder in ihrem individuellen Entwicklungsprozess zu unterstützen und liebevoll zu begleiten. Begleiterin sein bedeutet für uns:

  • Kindern einen Rahmen bieten, der Sicherheit und Orientierung vermittelt,
  • ihnen Raum für eigene Erfahrungen und Entdeckungen zur Verfügung zu stellen,
  • Kinder ernst nehmen und sie in ihrer Persönlichkeit annehmen,
  • sie zu Eigentätigkeit anregen und gemeinsam mit Ihnen nach Lösungen suchen,
  • interessiert sein an neuen Erkenntnissen und die eigene Fachkompetenz durch Literatur, Erfahrungsaustausch und Fortbildung zu erweitern,
  • offen sein für die kontinuierliche Reflexion der pädagogischen Arbeit,
  • glaubwürdig sein, d.h. Übereinstimmung zwischen Reden und Tun praktizieren, Gefühle zeigen, Meinungen äußern, Nein sagen können und sich selbst treu bleiben.